Für einen dokumentierbaren >MONA<-Einsatz müssen mindestens 3 Kriterien erfüllt sein:
Konkrete
Information über Bestehen einer außergewöhnlichen Notlage, in der sich ein
Mensch befindet (Psychischer Ausnahmezustand), bzw. berechtigte Vermutung auf
Grund objektiver Tatsachen (situatives Eingreifen)Alternativ
dazu:Anforderung durch Dritte (POL, FFW, RLST, Privatperson).
>MONA<-MitarbeiterIn
unterbricht normalen Tagesablauf und macht sich einsatzbereit, um zu helfen
Die Bemühungen des >MONA<-Mitarbeiters erstrecken sich über einen Zeitraum von mindestens 15 Minuten.
Versicherungstechnisch beginnt jeder Einsatz im Augenblick der Anforderung.
Somit sind also auch etwaige innerhäusliche Unfälle versichert, die im Zusammenhang mit einem Einsatz stehen.
Aus Versicherungsrechtlichen Gründen sollte jeder Einsatz bei der Rettungsleitstelle angemeldet (wenn er nicht ohnehin von dort kommt) und nach Beendigung (MA wieder zu Hause) abgemeldet werden!
Die Dauer eines Einsatzes definiert sich von Anforderung bis Rückkehr (Eintreffen zu Hause). Diese Eckzeiten werden im Protokoll / Dokumentationsbogen vermerkt
Von jedem >MONA<-Einsatz muss ein Protokoll geschrieben werden.
Wir brauchen diese Dokumentation zur Erstellung der Jahresstatistik
Auch wenn Zahlen nicht alles aussagen, so geben sie doch den nötigen Überblick und sind wichtige Argumentationshilfe zum Erhalt von Fördermitteln oder Spenden. Deshalb ist jeder Einsatz wichtig (auch so genannte Fehlfahrten!).
Die Dokumentation sollte möglichst zeitnah erfolgen, weil sonst wichtige Details verloren gehen
©Inhalt: Erich Stauber
© 1999 - 2008 Edward Antczak, Kelheim, Germany. Alle Rechte vorbehalten. Aktualisiert:2008-11-17